Vorbericht des HBW-Pressedienstes

Gallier von der Alb vor schwieriger Hausaufgabe

Sieben Wochen sind vergangen seit der HBW Balingen-Weilstetten und auch die anderen Clubs der DKB Handball-Bundesliga auf der Platte standen. Jetzt ist die Winter- bzw. Weltmeisterschaftspause vorbei und am Mittwochabend geht es wieder los. Zum ersten Heimspiel im neuen Jahr erwarten die Gallier von der Alb keinen geringeren als den Tabellenfünften aus Magdeburg. Der SCM ist zwar etwas holprig in die Saison gestartet, hat sich aber schnell gefangen und will sich jetzt auf den oberen Tabellenplätzen fest einnisten. Der EHF Cup ist bei den Bördeländer durchaus ein Thema. Ein Punktverlust beim HBW würde deshalb überhaupt nicht ins Konzept passen. Spielbeginn in der Balinger SparkassenArena ist am Mittwoch, 8. Februar, um 20:15 Uhr. Das Spiel steht unter der Leitung der beiden Unparteiischen Peter Behrens und Marc Fasthoff aus Düsseldorf.

„Wir haben hohe Erwartungen, was wir bis Saisonende erreichen wollen. Da sind Liga und EHF-Cup wichtig. Wir kämpfen momentan mit Hannover um Platz fünf. Da zählen am Mittwoch nur die zwei Punkte in Balingen. Scheißegal, ob schön oder hässlich. Sieg ist Sieg!“, so der Magdeburger Rückraumshooter Michael Damgaard auf der Homepage des SCM und weiter: „Ohne Frage, wird es am Mittwoch in Balingen schwer sein. Aber wir haben die bessere Mannschaft, um da zu gewinnen“, lässt er keinen Zweifel daran aufkommen, wer der Favorit ist und wer die Punkte mitnimmt. Mit der besseren Mannschaft gibt ihm der Geschäftsführer des HBW Balingen-Weilstetten, Wolfgang Strobel, durchaus recht. „Ich schätze Magdeburg sehr, sehr stark ein. Das sagt mir auch das Tabellenbild“, erklärt Strobel, dass für ihn die unterschiedlichen Leistungen der Magdeburger keine Bedeutung haben. Es werde wohl kaum eine Mannschaft in der Bundesliga geben, die hoch beständig spiele. Der Tabellenfünfte sei im Moment spielerisch, physisch und psychisch unheimlich stark und es werde für die Gallier von der Alb eine sehr, sehr schwere Aufgabe.

Auch der Optimismus von Trainer Rúnar Sigtryggsson hält sich in überschaubaren Grenzen. „Was die Personalsituation angeht, war die Vorbereitung eine Katastrophe. Es war noch schlechter als die Vorbereitung zum Saisonbeginn. Wir müssen schauen, wer bis zum Spiel gegen Magdeburg wieder zur Verfügung steht“, erklärte der Isländer, dass er nicht ein einziges Mal mit der kompletten Mannschaft trainieren konnte. Die Hoffnung, dass sich das Lazarett vom Dezember bis zur Fortsetzung der Saison im Februar lichten könnte, hatte sich schnell zerschlagen. Ganz im Gegenteil! Mit Christoph Foth und Tomáš Mrkva hat sich das Lazarett zuletzt sogar noch vergrößert. Für Martin Strobel ist das Spiel gegen den SC Magdeburg fast ein „Kaltstart“, wie es der SCM auf seiner Homepage verkündet hat. Stimmt! Der Spielmacher hat bis zuletzt pausiert und ist erst jetzt wieder ins Training eingestiegen. Je nachdem wie das Abschlusstraining am Dienstagabend aussieht, könnte es durchaus sein, dass sich der HBW-Coach personell erneut beim Balinger Perspektivkader bedienen wird.

Das Zünglein an der Waage könnte wieder einmal die SparkassenArena sein. Vor der haben die Magdeburger scheinbar ziemlichen Respekt. Der Hoffnungsfunke sei die Halle. Die Trommler würden schon mal über 100 Dezibel erreichen, verkündet die SCM-Homepage und weiter: „Unser SCM will die laute Halle von Anfang an verstummen lassen…“ Die Magdeburger wissen ganz genau, was für ein Pfund die HBW-Fans sein können und man darf durchaus gespannt sein, ob die Gäste ihrer Favoritenrolle gerecht werden oder ob die Gallier von der Alb gemeinsam mit den Fans den Favoriten ärgern können.

Im Gespräch mit HBW.tv äußerte sich HBW-Geschäftsführer Wolfgang Strobel nicht nur zum Spiel gegen den SC Magdeburg und zur momentanen Situation bei den Gallier von der Alb, sondern auch er redete auch rückblickend über den Verlauf der Hinspielrunde. Das ganze Gespräch kann man sich im Nachfolgenden Video anschauen. https://youtu.be/NhdJ41H3DS8

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