Vorbericht des HBW-Pressedienstes

Große Vorfreude auf das Spiel gegen Hagen

Es geht wieder los! Nicht ganz sieben Wochen ist es her, seit der HBW Balingen-Weilstetten und auch die anderen Clubs der 2. Handball-Bundesliga zuletzt auf der Platte standen. Jetzt ist die Winter- bzw. Europameisterschaftspause vorbei und am Mittwochabend geht es wieder los. Zum ersten Heimspiel im neuen Jahr erwarten die Gallier von der Alb den Aufsteiger Eintracht Hagen. Das Spiel in der Balinger SparkassenArena gegen den Tabellenfünfzehnten beginnt um 20.15 Uhr.

Nach dem der Abschluss des vergangenen Jahres mit vier Niederlagen in Folge aus Sicht der Balinger alles andere als optimal verlaufen ist, möchten die Gallier von der Alb mit neuem Schwung und Elan ins neue Jahr starten. Deshalb hat HBW-Coach Jens Bürkle seine Jungs nach einer kurzen Weihnachtspause auch relativ schnell wieder zusammengetrommelt und mit ihnen intensiv im Training gearbeitet. Ohne Tomáš Mrkva und Tobias Wagner, die beide bei der Europameisterschaft in Kroatien waren und Marouèn Maggaiz, der mit Tunesien an der Afrikameisterschaft teilnahm und mit dem Meistertitel zurückkehrte, wurden schweißtreibende Trainingseinheiten absolviert. „Die Jungs mussten hart arbeiten und haben sehr gut mitgezogen“, zog der HBW-Coach in der Spieltagvorschau ein positives Fazit. Bürkle ist zurecht optimistisch gestimmt, konnte seine Mannschaft doch sämtliche Vorbereitungsspiele gewinnen. „Die Sachen, die wir umsetzen wollten, haben sie in den Trainingsspielen sehr gut umgesetzt und ich hoffe, dass sie es jetzt in die Runde mit reinnehmen können“, erklärte der Sportwissenschaftler, dass bei ihm und der Mannschaft die Vorfreude auf das Spiel gegen Eintracht Hagen sehr groß sei.

Der Aufsteiger aus der Metropole Ruhr ist alles andere als ein gewöhnlicher Aufsteiger. Als Zweiter der 3. Liga West hat sich die Eintracht nach dem Abstieg vor einem Jahr über die Relegation wieder erfolgreich in das Bundesliga-Unterhaus zurückgekämpft und einen erneuten Abstieg soll es nicht geben. Dafür hat man sich beim VfL markant verstärkt. Nach einem eher missratenen Auftakt mit sieben Niederlagen in Folge, haben sich die Südwestfalen zwischenzeitlich im Kampf um den Klassenerhalt etwas Luft verschafft und sich bis auf den 15. Tabellenplatz, einem Nichtabstiegsplatz, hochgearbeitet. Der Heimsieg am 2. Weihnachtsfeiertag gegen Emsdetten war zum Jahresabschluss ein echtes Ausrufezeichen und vor allem keine Eintagsfliege. In der Vorbereitung traf die Eintracht nämlich erneut auf Emsdetten und wieder hieß der Sieger VfL Eintracht Hagen.

„Das ist schon eine Mannschaft die Qualität hat“, zollte HBW-Coach Jens Bürkle dem Aufsteiger großen Respekt und er weiß, dass mit Hagen eine Mannschaft in die SparkassenArena kommt, die nichts zu verlieren hat und die bis zum Schluss kämpfen wird.

Einer, der mit der Eintracht um den Klassenerhalt kämpfen wird, ist Dragan Tubic. Der sympathische Rechtsaußen hat drei Jahre in Balingen gespielt und kennt daher die SparkassenArena und sein Publikum ganz genau. Von Balingen wechselte „Tuba“ zur Eintracht nach Hagen und hat sich dort zwischenzeitlich als Leistungsträger etabliert. Außer Tubic bringen aber noch eine ganze Reihe von VfL-Spielern Erfahrung aus der 1. Liga mit. Kapitän Sebastian Schneider hat in Flensburg, Berlin und Lemgo genauso Erstligaluft geschnuppert, wie der 65-fache kroatische Nationaltorhüter Dragan Jerkovic (unter anderem in Stuttgart) oder sein Torhüterkollege Tobias Mahncke (HSV Handball). Auch Jan von Boenigk (Lemgo) und Daniel Mestrum (Gummersbach) ist die 1. Handball-Bundesliga nicht fremd.

Trotzdem sollten die Gallier von der Alb nach der erfolgreichen Vorbereitung, in der mit dem TVB 1898 Stuttgart, den Kadetten Schaffhausen und Bregenz Handball drei Top-Mannschaften besiegt werden konnten, das Auftaktspiel ins neue Jahr erfolgreich gestalten. Wie HBW-Coach Jens Bürkle die eigenen Chancen und den Gegner einschätzt und welcher Kader ihm zur Verfügung stehen wird, hat er, wie immer, im Gespräch mit HBW.tv verraten (s. nachfolgendes Video)

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