Vorbericht des HBW-Pressedienstes

Der Aufwärtstrend soll weitergehen

Langsam aber sicher scheinen die Gallier von der Alb mit ihrem Trainer Jens Bürkle eine kleine Erfolgswelle zu erwischen. Von den letzten fünf Spielen wurden vier gewonnen und am kommenden Samstag soll der fünfte Sieg folgen. Gegner in der Balinger SparkassenArena ist dann die Eintracht Hildesheim. Eine Mannschaft, die auswärts stärker auftritt, als zu Hause und die bei ihrem letzten Auswärtsspiel beim Tabellenvierten, VfL Lübeck-Schwartau, bis kurz vor Schluss geführt hat. Spielbeginn in der Balinger SparkassenArena ist um 19 Uhr. Die Partie steht unter der Leitung der beiden Unparteiischen Christian Moles und Lutz Pittner (Heddesheim/Hemsbach).

Von der Papierform her scheint das Spiel wie gemacht für den HBW, um seine kleine Serie weiter auszubauen. Hildesheim ist Tabellenvorletzter und hat mit 14:38 Punkten bereits drei Punkte Abstand zum rettenden 16. Tabellenplatz. Die Gallier von der Alb haben sich hingegen nach dem eher missratenen Start in die Rückrunde jetzt scheinbar berappelt und die Erfolgskurve hat steigende Tendenz. Trotzdem warnt HBW-Coach Jens Bürkle vehement davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. „Das ist schon ein richtiges Brett, das da auf uns zukommt“, verweist der Balinger Sportwissenschaftler auf die letzten Spiele der Eintracht, in der sie bis auf das Spiel gegen den Bergischen HC richtig gute Ergebnisse abgeliefert haben. In einigen fehlte lediglich in der Schlussphase das Quäntchen Glück.

„Ich habe gehörigen Respekt davor, was Gerald Oberbeck da wieder zusammengestellt hat“, zieht Bürkle innerlich den Hut vor dem Manger und Cheftrainer der Niedersachsen, der den zweitgrößten Sportverein von Niedersachsen geprägt hat, wie kein anderer. Seit 1981 (!) ist Oberbeck in wechselnden Positionen für die Eintracht verantwortlich. Die meiste Zeit war er Trainer und Manager in Personalunion. Seine Zeit als Trainer war drei, vier Mal kurzfristig unterbrochen, weil es die Eintracht mit anderen probieren wollte. Keiner, sei es Volker Mudrow, der Däne Lars Walther oder der ehemalige russische Nationalspieler Waleri Gopin wurde den Ansprüchen und Anforderungen der Eintracht gerecht. Jeder musste vorzeitig gehen und jedes Mal sprang „Mister Eintracht Hildesheim“ wieder ein – bis heute.

Für die 15. Saison im Unterhaus der Handball-Bundesliga hat der erfahrene Coach nach dem Aufstieg – Hildesheim hat die Relegation gegen Heilbronn/Horkheim gewonnen – wieder eine schlagkräftige Truppe zusammengestellt. Herausragend, die Verpflichtung des Griechen Savvas Savvas, der nach zwei Jahren vom Ligakonkurrenten Hamm-Westfalen wieder zurück, zu seinem Heimverein gewechselt hat. Er ist bei den Torschützen der 2. Liga derzeit das Maß aller Dinge. Der 20-jährige Rückraumshooter schießt und trifft aus allen Lagen und ist mit 207 Toren derzeit führender der Torschützenliste. Neben Savvas muss das Hauptaugenmerk dem Kreis gelten. Von Nikolaos Tzoufras, eine richtige Kante am Kreis, haben die Gallier von der Alb im Hinspiel neun Treffer kassiert.

„Wir haben in Eisenach gegen einen richtig guten Kreisläufer ein paar Lücken gehabt und so etwas Ähnliches kommt jetzt wieder auf uns zu“, erwartet der HBW-Coach von seiner Mannschaft, dass sie die Lücken in der Abwehr besser schließt als zuletzt in Thüringen. Wie der HBW-Coach das Spiel gegen den ThSV Eisenach rückwirkend analysiert hat, wie es am Samstag gegen Eintracht Hildesheim personell voraussichtlich aussieht und wie er das Spiel in der SparkassenArena angehen will, das alles hat Jens Bürkle im Gespräch mit HBW.tv erklärt (siehe nachfolgendes Video).

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