Vorbericht des HBW-Pressedienstes

Sonderschichten nach Hagen und vor Rhein Vikings

Nach dem völlig verkorksten Auftakt in die Rückrunde müssen die Gallier von der Alb bei Rhein-Vikings auf den Prüfstand. Der ehrgeizige Liganeuling hat am vergangenen Spieltag bei der HSG Konstanz einen schon fast sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand gegeben und hat sich nicht zuletzt deshalb für das Heimspiel gegen den HBW viel vorgenommen. Spielbeginn im Castello in Düsseldorf ist am kommenden Samstagabend, um 19 Uhr. Die Leitung der Partie haben die beiden Unparteiischen Ronny Dedens und Nico Geckert aus Magdeburg.

„Ich kann mich an dieser Stelle nur bei den Zuschauern, bei den Fans, den Sponsoren und Helfern entschuldigen für den Aufritt, der uns richtig, richtig weh tut“, erklärte HBW-Geschäftsführer Wolfgang Strobel nach dem emotionslosen Auftritt gegen den VfL Eintracht Hagen, das Spiel intern gründlich aufzuarbeiten und die notwendigen Konsequenzen daraus zu ziehen. Die Mannschaft bekam das ziemlich schnell zu spüren, denn noch ehe sie nach dem Spiel unter der Dusche standen, war das geplante freie Wochenende gestrichen. Chef-Coach Jens Bürkle zog im Training die Zügel gewaltig an und seit den Sonderschichten weiß zumindest jeder von seinen Spielern, wie weit der Weg von einem Tor zum anderen ist und wie schnell man den zurücklegen kann. „Wenn man in einem Spiel 37 Gegentore bekommt, ohne sich adäquat zu wehren und ohne eine Zeitstrafe zu bekommen, ist es nicht die Mentalität, mit der wir spielen wollen und das haben wir der Mannschaft klar und deutlich zu verstehen gegeben“, sprach Bürkle ganz deutlich an, dass es einiges gab, was ihm nicht gefallen hat. Auch das Thema Rückzug sei dabei ein Thema gewesen und „wir haben danach vielleicht auch ein paar Läufe mehr gemacht, als üblich und vielleicht auch ein paar mehr, als sinnvoll sind“, ließ der HBW-Coach die Spieler ganz bewusst leiden, „damit sie spüren, wie andere leiden“ und meinte damit die Zuschauer, Sponsoren und die ehrenamtlichen Helfer, die sich alle die unerklärlich schwache Leistung mit angeschaut haben.

„Die Leistung konnte niemand so richtig verstehen und einordnen“, erklärte HBW-Geschäftsführer Wolfgang Strobel, dass nach dem Spiel alle völlig ratlos waren und, „die Wut und die Reaktionen, die es danach von vielen Seiten gab, die müssen wir akzeptieren“, hatte er vollstes Verständnis dafür, dass schon vor dem Schlusspfiff viele Zuschauer die Halle verlassen haben und zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte eine HBW-Mannschaft in der eigenen Halle ausgepfiffen wurde.

„Wir haben viel geredet und der Mannschaft auch die Gelegenheit gegeben, ein paar Sache, auch für sich selber aufzuarbeiten und jetzt gilt es den Blick wieder nach vorne zu richten“, will Jens Bürkle, dass seine Spieler aus dem, was war ihre Lehren ziehen und ab sofort wieder besser und aggressiver Handball spielen. „Am Samstag erwartet uns eine Mannschaft mit einer sehr guten Abwehr und einem starken Torhüter dahinter. Im Angriff haben sie mit Alexander Oelze, Daniel Pankofer und Christopher Klasmann einen ganz starken Rückraum, der ein paar gute Varianten drauf hat und die gilt es jetzt auswärts zu schlagen“, machte Bürkle deutlich, dass es alles andere als einfach wird, dass er mit seiner Mannschaft aber nach Düsseldorf fährt, um von dort mit einem Sieg nach Hause zu fahren.

Das Gespräch mit HBW-Geschäftsführer Wolfgang Strobel und Trainer Jens Bürkle, das HBW.tv mit den beiden im Vorfeld des nächsten Auswärtsspiels geführt hat, gibt es im nachfolgenden Video

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