Vorbericht des HBW-Pressedienstes

"In der Dresdner Mannschaft steckt richtig Potential"

Zum zweiten Heimspiel in Folge erwartet der HBW Balingen-Weilstetten am Samstagabend den HC Elbflorenz und es ist nur auf den ersten Blick eine dankbare Aufgabe. Die Dresdner haben sich nach schwachem Saisonstart deutlich gesteigert und am 2. Weihnachtsfeiertag mit einem Kantersieg gegen Coburg dafür gesorgt, dass die Gallier von der Alb an der Tabellenspitze überwintern konnten. Auch ins neue Jahr sind die Sachsen mit einem Auswärtssieg bei Eintracht Hagen erfolgreich gestartet. Spielbeginn in der Balinger SparkassenArena ist wie gewohnt um 19 Uhr. Die Partie steht unter der Leitung der beiden Brüder Matthias und Sebastian Klinke aus Bordesholm / Schleswig Holstein.

Das erste Heimspiel im neuen Jahr hätte sicher nicht besser laufen können, wie es gelaufen ist. Mit einem 7:1-Blitzstart, haben die Schwaben dem ASV Hamm-Westfalen ganz schnell den Zahn gezogen und bis zum Schlusspfiff das Heft nicht mehr aus der Hand gegeben. Nach dieser, man kann es zu Recht als grandiose Leistung bezeichnen, erwarten viele, dass die Mannschaft von Trainer Jens Bürkle gegen den HC Elbflorenz ein ähnliches Feuerwerk abbrennen. Die Dresdner stehen derzeit auf dem 16. und damit auf dem ersten Absteigerplatz. Ursächlich dafür ist vor allem ein absoluter Fehlstart in die Saison. Bis zum elften Spieltag am 2. November musste der HC auf den ersten Sieg warten. Nach dem der Knoten geplatzt war, legten die Sachsen aber eine starke Performance aufs Parket und krönender Höhepunkt war schließlich der fast sensationelle Heimsieg am 2. Weihnachtsfeiertag gegen den damaligen Tabellenführer HC 2000 Coburg. Mit einem hochverdienten 35:27-Kantersieg haben die Sachsen den Mittelfranken das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel aber mal so richtig verdorben. Nutznießer des Dresdner Husarenstücks waren die Gallier von der Alb.

Was man aber neben dem Dresdner Husarenstück nicht vergessen darf, ist die Tatsache, dass die Sachsen zwar einen klassischen Fehlstart hingelegt haben, aber den Gallier von der Alb genau in dieser Zeit im Hinspiel trotzdem einen Punkt abknöpfen konnten. Einen weiteren Punkt holten sie im Heimspiel davor gegen Eintracht Hagen und just bei dieser Eintracht sind die Sachsen mit einem 28:30-Auswärtserfolg vor zwei Wochen auch erfolgreich ins neue Handballjahr gestartet. Weitere Parallelen möchten die Schwaben unbedingt vermeiden. „Die 19 Heimsiege sind sicher gut fürs Selbstvertrauen, aber wir müssen auch alles daransetzen, dass es so bleibt“, warnt Routine Matti Flohr vor dem kommenden Gegner, dass es absolut keinen Grund dafür gibt, den HC auf die leichte Schulter zu nehmen. Ein Selbstläufer sei das Spiel definitiv nicht. Es sei zwar eine Plattitüde, aber sei nun mal so, dass das nächste Spiel das schwerste sei und sein Trainer Jens Bürkle pflichtete dem Allrounder bei. Nichts sei so alt, wie der Erfolg von Gestern und deshalb sei es unheimlich wichtig, „dass wir fokussiert an die Aufgabe rangehen und Dresden wirklich respektieren“, warnte auch der Sportwissenschaftler vor einer leichtfertigen Rangehensweise. „In der Mannschaft steckt richtig Potential. Sie kann locker in die Top-Ten rein, weil sie auf jeder Position gut besetzt ist“, hebt Bürkle warnend den Finger und meinte weiter, dass seine Mannschaft, aber auch die Fans in der Balinger SparkassenArena gut daran tun, den Gegner zu respektieren und nicht zu unterschätzen. Das werde eine große Aufgabe. Die Videovorschau von HBW.tv mit Allrounder Matti Flohr und HBW-Coach Jens Bürkle gibt es wie immer im nachfolgenden Video.

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