Junioren-Weltmeisterschaft

Herzlichen Glückwunsch an Felix König und die Junioren-Nationalmannschaft

Quelle: Deutscher Handballbund

„Weltmeister wird nur der DHB, nur der DHB.“ So hallte es nach dem Finale der Junioren-WM durch die Halle in Thessaloniki, intoniert von den Spielern der deutschen Mannschaft. Mit einer kämpferischen und taktischen Glanzleistung gewannen die Junioren des Deutschen Handballbundes das WM-Finale gegen Dänemark klar mit 27:18 (13:10). „Das ist der Hammer. Die Mannschaft hat im Finale das beste Spiel dieser WM gezeigt, war im genau richtigen Moment hochkonzentriert. Die Dominanz, mit der wir das Finale für uns entschieden haben, und die wir über das ganze Turnier hinweg gezeigt haben, hat mich beeindruckt. Die eindrucksvollen Leistungen der Abwehr mit einem erneut überragenden Nils Dresrüsse waren ein Spiegelbild unserer WM“, freute sich DHB-Bundestrainer Martin Heuberger.

Nach zwei Europameistertiteln mit seinen Junioren durfte der Schutterwälder nun auch den zweiten WM-Triumph feiern. Denn mit diesem Sieg verteidigte das Trainer-Duo Martin Heuberger und Wolfgang Sommerfeld den WM-Titel, den die beiden vor zwei Jahren mit einem jüngeren Jahrgang in Ägypten errungen hatten. Für Martin Heuberger war es überdies nach neun erfolgreichen Jahren das letzte Spiel als Juniorentrainer. Fortan wird sich der Schutterwälder seinen Aufgaben als Bundestrainer verschreiben.

Die deutsche Mannschaft schaffte den neunten Sieg im neunten Spiel und konnte zudem mit Torhüter Nils Dresrüsse und Christian Dissinger zwei Akteure aus ihren Reihen ins All-Star-Team hieven.

Die Anfangsminuten gehörten Johannes Sellin, der in der ersten Viertelstunde mit vier blitzsauberen Toren glänzte und seine Mannschaft in Front brachte. Und so stand es nach elf Minuten 7:4, wobei dem deutschen Team in Unterzahl sogar zwei Treffer gelangen. In der Abwehr kämpfte das Heuberger-Team aufopferungsvoll und ließ den dänischen Angreifern nur wenig Raum zur Entfaltung. Dazu wurde mit vorbildlichem Rückzugsverhalten den Dänen eine ihrer Stärken, die Tempogegenstöße in der ersten und zweiten Phase, genommen.

Im zweiten Durchgang machten die dänische 6:0-Abwehr und ihr Torwart Jonas Hansen den deutschen Angreifern das Leben zunächst sehr schwer. Beim 14:13 (36.) waren die Dänen bis auf ein Tor heran. In der 43. Minute war der Rückstand beim 15:15 aufgeholt. Die deutschen Spieler aber bewiesen Moral, konterten sofort und brachten den Gegner durch zwei Tore von Dissinger und Maas wieder auf Distanz. Die Dänen wirkten konsterniert und ratlos. In den letzten zwölf Minuten gelang ihnen nur noch ein Tor. Im sicheren Gefühl des Sieges ließ Dresrüsse keinen Ball mehr passieren, und das deutsche Team reihte einen Treffer an den anderen und besiegelte den hochverdienten Erfolg.

"Unsere Mannschaft war perfekt auf den Gegner eingestellt, konnte ihr Konzept im Spiel durchdrücken und hatte zudem mit dem überragenden Dresrüsse, mit Dissinger, Sellin und Maas die vier besten Spieler auf dem Parkett in ihren Reihen", analysierte DHB-Vizepräsident Horst Bredemeier. "Dieser Titel bedeutet uns beim DHB sehr viel. Trotz einiger Kritik werden wir an unserer Marschroute festhalten, nämlich gut auszubilden und auch den Mannschaftserfolg nicht außer Acht zu lassen." 

Die deutsche Mannschaft: Robert Wetzel, Oliver Krechel, Nils Dresrüsse (1.-60.); Christian Dissinger (6), Philipp Barsties (1), Cornelius Maas (4), Felix König, Jochen Geppert (1), Christoph Steinert (2), Jan Forstbauer (1), Johannes Sellin (7/2), Tim Hornke, Hendrik Pekeler (2), Alexander Becker (1), Niklas Ruß (1), Max Schubert (1).
Siebenmeter: 2/2:0 – Strafminuten: 8:8 Minuten – Spielfilm: 0:1, 2:1, 4:4, 7:4 (11.), 10:7, 13:10 -  14:13, 15:15, 22:17 (53.), 22:18, 27:18

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