Mario Ruminsky bleibt ein Gallier

"Vorbild auf und neben dem Feld"

Sportlich läuft es beim HBW Balingen-Weilstetten II derzeit ganz hervorragend, und auch abseits der Platte können die Verantwortlichen einen weiteren Erfolg verzeichnen: Mit Torwart Mario Ruminsky hat ein absoluter Leistungsträger seinen Vertrag frühzeitig verlängert. Der 21-Jährige Weilstettener wird auch in den kommenden beiden Spielzeiten den Kasten der Jung-Gallier hüten.

Seit der D-Jugend trägt der Torhüter das Trikot der Gallier, ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken aus dem Drittligateam des HBW. Schon als A-Jugendlicher hatte er erste Einsätze in der 3. Liga bekommen, mittlerweile gehört Mario seit vier Jahren zum Kader von Trainer André Doster und ist der Garant für die stabile Defensive der Jung-Gallier. Und auch sein Debüt in der 2. Bundesliga hat er in dieser Saison gegeben, machte seine Sache dort ebenfalls glänzend.

Sein Trainer André Doster „freut sich, dass Mario den Weg beim HBW weiter gehen möchte – er ist ein Eigengewächs, das alle Jugendmannschaften durchlaufen hat und den Verein perfekt kennt.“ Er habe sich kontinuierlich entwickelt, auch von Jonas Baumeister, der schon den Schritt ins Bundesligateam geschafft hat, viel gelernt. Doster weiter: „Verein und Trainer haben immer an ihn geglaubt, sehen es als ihre Aufgabe, ihn noch weiter nach oben zu führen.“ Aber auch außerhalb des Spielfeldes erweist Mario sich als extrem zielstrebig und fokussiert: Er verbindet Beruf, Studium und Handball in vorbildlicher Weise, obwohl es „für einen Torhüter nochmal schwerer ist als für einen Feldspieler, sich im Leistungshandball durchzusetzen.“ Dabei ist er schon jetzt als 3. Torhüter in den Trainingsbetrieb der 2. Liga integriert, die Belastung für einen jungen Sportler ist dabei sehr hoch.

Für den Spieler selbst war es gar keine Frage, den Vertrag zu verlängern: „Ich bin hier geboren und aufgewachsen, meine Familie und Freunde wohnen hier, und die Kombination Studium, Arbeit und Handball ist hier optimal, ich kann mich sowohl beruflich als auch sportlich perfekt weiter entwickeln“. Dabei war auch die besondere Atmosphäre in Balingen ein weiterer ausschlaggebender Aspekt: „Dieses familiäre Umfeld, das gibt es so bei keinem anderen Verein.“ Auch wenn ihm viele schon in naher Zukunft den Sprung in die Bundesliga zutrauen, Ruminsky bleibt in seinen Zielen bescheiden: „Ich möchte mich als Torhüter in der 3. Liga etablieren und mit konstant guten Leistungen der Mannschaft helfen, den Erfolg der letzten Jahre auch zukünftig so weiterzuführen.“ Diesen Weg zu gehen erleichtert ihm dabei der Wohlfühlfaktor beim HBW: „“Ich fühle mich hier pudelwohl, das Umfeld ist perfekt – das Gesamtpaket stimmt einfach!“

Trainer Doster erwartet noch viel von seinem Schützling: „Mario ist trotz seiner Jugend schon ein sehr erfahrener Torhüter, der alles mitbringt. Für sein Alter körperlich sehr weit, verfügt er über eine große Reichweite. Wir sind überzeugt, dass er noch über großes Potenzial verfügt und uns noch viel Freude bereiten wird.“ Dennoch: „Er muss natürlich immer weiter an sich arbeiten, aber bei einem Torwart ist der zeitliche Druck geringer als bei Feldspielern: Als Keeper muss er sich die Routine über die Jahre erarbeiten - und die Zeit wird er bei uns bekommen.“

Für den erfahrenen Coach, der seinen Weg seit der frühen Jugend begleitet hat, ist „Mario ein Paradebeispiel für die kontinuierliche Jugendarbeit von HBW und JSG - und ebenso für die Chancen, die sich Jugendspielern in Balingen bieten können, wenn sie stetig und hart an sich arbeiten. Auch die Art, wie er Beruf, Studium und Handball miteinander verbindet, macht ihn zu einem Vorbild – auf und neben dem Spielfeld.“

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