Vorbericht von Joachim Hausmann

Jung-Gallier wollen auch in Dansenberg punkten

Nach dem Unentschieden im Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen II sind die Jung-Gallier jetzt wieder auswärts gefordert. Beim ambitionierten TuS 04 Dansenberg will Handball-Drittligist HBW Balingen-Weilstetten II die nächsten Punkte einfahren und sich weiter in der Tabellenspitze halten. Doch in der engen Sporthelle in Kaiserslautern wartet eine hitzige Atmosphäre auf das Team von Trainer André Doster. (Samstag, 20 Uhr, Layenberger Sporthalle Kaiserslautern-Dansenberg).

Beide Teams fuhren am vergangenen Wochenende nicht die erwartete Beute ein: Während der HBW II im Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen II in der SparkassenArena erstmals einen Punkt abgeben musste, kassierten die Pfälzer in Fürstenfeldbruck beim 18:27 sogar eine derbe Klatsche. Damit rutschte das Team von Trainer Marco Sliwa vorerst auf Platz 7 ab. Denn schon zuvor hatte der ambitionierte Club aus dem Teilort von Kaiserslautern bei Spitzenreiter Horkheim verloren und gegen Kornwestheim nur unentschieden gespielt. Eigentlich zu wenig für Dansenberg, hatte man sich doch vor dem Saisonbeginn substanziell verstärkt, um ganz oben mitspielen zu können; nicht zuletzt die Verpflichtung von Torwart Kevin Klier, der in Friesenheim ein Garant für den Klassenerhalt in der DHK HBL gewesen ist, war ein Signal, dass man es diesmal wissen möchte. Zum verfügt die TuS mit Marc-Robin Eisel, Robin Egelhof oder Jan Claussen über viel individuelle Klasse vor allem im Rückraum. „Dansenberg hat eine richtig gute ruppe beisammen, will sich in der Liga etablieren – und vielleicht sogar noch ein wenig mehr“, weiß auch HBW-Trainer André Doster um die Schwere der Aufgabe.

Personell ändert sich beim Balinger Perspektivteam nicht allzu viel im Vergleich zu den letzten Spielen. Fehlen wird dem HBW-Trainer weiterhin der slowenische Junioreneuropameister Tim Rozman, nachdem er sich beim Spiel des HBW I in Lübeck an der Schulter verletzt hatte und wohl monatelang ausfallen wird. Zudem muss Doster bis auf weiteres auch auf den zweiten Rückraum-Shooter Niklas Diebel verzichten, er hat sich gegen die Rhein-Necker Löwen ebenfalls an der Schulter verletzt, eine endgültige Diagnose steht noch aus. Doch das zählt für den Trainer der Jung-Gallier nicht, er weiß um die Stärke seines Kaders, macht aber auch klar: „Das wird eines unserer schwersten Auswärtsspiele des Jahres. Wir fahren aber hochmotiviert nach Kaiserslautern. Das ist für uns kein Muss-, eher ein Kann-Spiel.“ Denn auch die hitzige Atmosphäre dürfte der Heimmannschaft zusätzlichen Ansporn geben und sie nach vorne treiben: „In der kleinen, engen Halle ist es schwierig zu spielen.“

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