Heimstarke Schwaben wollen zu Hause ungeschlagen bleiben

Tabellenführer gastiert bei den Galliern von der Alb

Im nächsten Heimspiel hat der HBW Balingen-Weilstetten den, zumindest auf dem Papier, schwerstmöglichen Gegner zu Gast. Denn mit dem Bergischen HC gibt der aktuelle und bis vor Kurzem noch ungeschlagene Tabellenführer der 2. Handball-Bundesliga seine Visitenkarte bei den Schwaben ab. Die Partie des Tabellendritten HBW gegen den Spitzenreiter, das unter der Leitung des Schiedsrichtergespanns Philipp Dinges und Daniel Kirsch steht, beginnt am kommenden Freitag, 08. Dezember, um 19:45 Uhr in der Balinger SparkassenArena.

Die Gallier von der Alb konnten zuletzt mit dem souveränen Sieg in Wilhelmshaven auch auswärts weiteres Selbstvertrauen tanken. Die Schützlinge von Cheftrainer Jens Bürkle hielten damit weiter Anschluss an die Aufstiegsplätze und mischen, auch dank bislang starker Heimauftritte, weiter munter oben mit.

Personell kann Bürkle wohl wieder aus dem vollen schöpfen, der zuletzt im Heimspiel gegen Emsdetten geschonte Simen Schönningsen wirkte in Wilhelmshaven schon wieder mit und auch Torhüter Marouén Maggaiz, der unter der Woche mit leichten gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, wird nach aktuellem Stand wieder rechtzeitig fit.

Beim Bergischen HC riss letzte Woche eine fast unglaubliche Serie von 15 Siegen in Folge. Ausgerechnet zu Hause musste man sich dem ärgsten Verfolger aus Lübeck-Schwartau mit 25:30 (13:18) geschlagen geben und verließ damit erstmals in dieser Saison ohne Punkte das Parkett. HBW-Trainer Jens Bürkle möchte sich von diesem ersten Ausrutscher des Ligarivalen aber nicht beeinflussen lassen und weiß um die Stärken des Gegners: „Ich glaube nicht, dass sie nach dieser Niederlage jetzt verunsichert sind. Dafür ist das ganze Konstrukt zu stabil. Ich glaube die bisherige Hinrunde hat auch gezeigt, wie souverän der BHC seine Aufgaben abgearbeitet hat. Es ist die Übermannschaft dieser Liga und es wird ein riesen Brocken für uns.“

Schon in den vergangenen Jahren waren die Duelle zwischen den Galliern von der Alb und den Bergischen Löwen immer eng und umkämpft. In der vergangenen Saison konnte sich der HBW sowohl im Pokal als auch in der Liga zu Hause durchsetzen. Beim Gastspiel in Wuppertal gab es allerdings eine äußerst bittere wie knappe Niederlage. Auch in den Jahren zuvor gab es selten eine Begegnung dieser beiden Kontrahenten, die nicht bis kurz vor Schlusspfiff noch auf Messers Schneide stand.

Nichtsdestotrotz ist die Marschroute bei den Balingern klar. Auch gegen eine solche Top-Mannschaft möchten Martin Strobel & Co. etwas Zählbares mitnehmen. Das sieht auch HBW-Trainer Bürkle so und weiß auch um die spielentscheidenden Faktoren: „Die Gier nach den zwei Punkte ist das Entscheidende. Wer am Ende den Sieg mehr will hat auch Chancen, das Spiel zu machen. Wenn wir gut spielen, müssen sie uns auch erstmal in Balingen mit der Halle kriegen. Das sollte uns auch bewusst sein, auch dass wir dafür eine top Leistung brauchen, um dabei zu bleiben.“

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