Vorbericht des HBW-Pressedienstes

Abschluss der englischen Woche in Dessau-Roßlau

In diesen Tagen bleibt den Mannschaften der 2. Handball Bundesliga wenig Zeit, sich über Siege zu freuen oder über Niederlagen zu ärgern. Es steht eine sogenannte englische Woche auf dem Spielplan und in Verbindung mit langen An- bzw. Rückfahrten bleibt für die Vorbereitung auf den nächsten Gegner meist noch weniger Zeit, als für Jubel oder Ärger. Da macht der Spielplan auch für die Gallier von der Alb keine Ausnahme und nach dem überragenden Sieg gegen die DJK Rimpar Wölfe geht es bereits am Sonntag in Dessau-Roßlau um die nächsten zwei Punkte. Spielbeginn in der Anhalt-Arena ist um 17 Uhr. Die Partie steht unter Leitung der beiden Unparteiischen Oliver Dauben und David Rohmer aus Köln.

Rückblickend auf die ersten zwei Spiele der englischen Woche gibt es für HBW-Trainer Jens Bürkle nicht viel, was er zu bemängeln hätte. Die HSG Nordhorn-Lingen, einer der Mitaufstiegsfavoriten in dieser Saison, muss sich zum Auftakt in die englische Woche nach den ersten dreißig Minuten vorgekommen sein, als ob ein Handball spielender D-Zug über sie hinweggedonnert ist und den Rimpar Wölfen dürfte es in der Balinger SparkassenArena nicht anders ergangen sein. Den ersten zwanzig Minuten auf Augenhöhe ließen die Balinger eine Handballgala in allen Bereichen folgen. Neben Torhüter Tomáš Mrkva taten sich vor allem die Jungen, wie Diogo Oliveira und Tim Nothdurft hervor, aber auch ein Jona Schoch, Romas Kirveliavicius und ein Marcel Niemeyer konnten das Balinger Publikum begeistern. Hätten die Gallier von der Alb nicht noch den ein oder anderen Ball im Angriff verdaddelt – es wäre für die Gäste aus Franken noch viel schlimmer gekommen, als die Elf-Tore-Niederlage.

„Es war ein tolles Spiel, eine tolle Atmosphäre. Es war alles drin, was wir brauchen“, war der HBW-Coach mit dem Auftritt seiner Jungs rundum zufrieden. Er machte aber auch klar, dass die Erfolge gegen Nordhorn-Lingen und die Rimpar Wölfe bereits Geschichte sind und es am Sonntag in Dessau ungleich schwerer wird. „Ich habe großen Respekt vor Dessau“, schaute der Sportwissenschaftler auf die letzte Saison, als sich Gallier von der Alb mit einem glücklichen 28:28-Remis zufrieden geben mussten. „Ich war damals zwar noch nicht mit dabei, aber ich weiß natürlich, dass es da ein paar ganz, ganz kritische und enge Momente gab“, ist für Bürkle ganz wichtig, dass seine Mannschaft in der bekannt hitzigen Atmosphäre der Anhalt-Arena kühlen Kopf bewahrt. „Wir haben in den letzten Wochen viel, viel Selbstvertrauen getankt und wenn wir das umsetzen, was wir können, bin ich zuversichtlich, dass wir unsere kleine Serie von 7:1 Punkten weiter ausbauen können“, glaubt der Balinger Trainer fest daran, dass seine Mannschaft sich auswärts weiter festigen kann.

Einfach wird es allerdings nicht, denn in Dessau sind schon ganz andere Mannschaften unter die Räder gekommen. In dieser Saison waren es der TUSEM Essen, der in der kreisfreien Stadt in Sachsen-Anhalt sein bisher einzige Niederlage bezog und auch der Aufsteiger Großwallstadt musste sich am vierten Spieltag geschlagen geben. Verloren hat Dessau bislang nur gegen den Tabellendritten Ferndorf. Bist kurz vor Schluss, sah es nach einem weiteren Heimerfolg für die „Biber“ aus, ehe die Gäste das Ruder herumreißen konnten.

Wie der HBW-Coach das Spiel gegen die DJK Rimpar Wölfe rückblickend analysierte und wie er das Spiel in der Anhalt-Arena angehen möchte bzw. wie er den Gegner einschätzt, hat er wie immer in der Videovorschau bei HBW.tv erklärt(s. nachfolgendes Video).

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