Vorbericht des HBW-Pressedienstes

Keine vorweihnachtlichen Geschenke zu verteilen

Zwei Heimspiele stehen für die Gallier von der Alb noch auf dem Spielplan, bevor es in die wohlverdiente Winterpause geht. Am Samstagabend, 22. Dezember, zu gewohnter Zeit um 19 Uhr, kommt zum Abschluss der Hinspielrunde, der TV Großwallstadt in die Balinger SparkassenArena und am 2. Weihnachtsfeiertag, dann allerdings bereits um 17 Uhr, beginnt mit dem Spiel gegen den VfL Lübeck-Schwartau bereits die Rückrunde der aktuellen Saison. Beides sind keine leichten Aufgaben, aber zunächst gilt der Focus von Trainer, Mannschaft und Fans, dem Spiel gegen den Traditionsverein und Altmeister Großwallstadt.

Mit sieben Deutschen Meisterschaften, vier DHB-Pokalsiegen sowie fünf internationalen Titeln ist der TV Großwallstadt einer der erfolgreichsten Handballvereine in Deutschland. Den letzten internationalen Titel (Euro-City-Cup-Sieger) holten die Mainfranken 2000. Es folgten Jahre mit finanziellen Schwierigkeiten und am Ende der Saison 2012/13 der Abstieg in die 2. Liga. Im Mai 2015 wurde dem Verein die Lizenz verweigert und der Abstieg in die Drittklassigkeit war besiegelt. Mit der neuen TV Großwallstadt GmbH startete der Verein in der 3. Liga einen Neuanfang. Die neuformierte Mannschaft setzte sich aus jungen, hungrigen, aber auch alten erfahrenen Spielern zusammen, wie zum Beispiel Jens Tiedtke oder dem heute noch aktiven Top-Torjäger Michael Spatz.

Auf finanziell soliden Füßen schaffte der TVG zum Ende der vergangenen Saison die Rückkehr in die Bundesliga. Mit einer sportbegeisterten Region im Rücken wurde die altehrwürdige Untermainhalle in Elsenfeld in dieser Saison schon einigen Mannschaften zur Stolperfalle und mit dem jüngsten Sieg gegen Mitaufsteiger HSV Handball Hamburg haben die Wallstädter den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz geschafft. Den möchten sie nach Möglichkeit mit in die Winterpause nehmen und die Gallier von der Alb müssen sich auf einen frech aufspielenden Liganeuling einstellen.

Während dem Aufsteiger zu Hause bereits die ein oder andere Überraschung gelungen ist, läuft es in der Fremde bei Spatz und Co. noch nicht so richtig rund. Erst ein Unentschieden, beim Mitaufsteiger Dormagen, steht für die Franken auf der Habenseite. Allerdings hat die Mannschaft mit einigen knappen Ergebnissen gezeigt, dass sie durchaus mithalten kann und HBW-Trainer Jens Bürkle hofft, dass der Auswärtsknoten des TVG nicht ausgerechnet in Balingen platzt. Wie immer hat sich der Sportwissenschaftler per Video intensiv mit den Wallstädter beschäftig und kommt zu dem Schluss, dass sich seine Mannschaft „auf einen wilden und äußerst emotionalen Handball einstellen muss“.

Egal, wie das Spiel gegen den TV Großwallstadt auch ausgeht, viel Zeit sich im Nachgang nochmals damit zu beschäftigen, haben die Gallier von der Alb nicht, denn nur vier Tage später beginnt bereits die Rückrunde und mit dem VfL Lübeck-Schwartau kommt eine Mannschaft in die SparkassenArena, gegen die die Balinger zum Saisonauftakt das Nachsehen hatten. „Schwartau ist ein ganz, ganz gefährlicher Gegner. Im Hinspiel haben wir zwei Punkte abgegeben, aber die Zähler zu Hause möchten wir schon holen“, gab der HBW-Coach im Vorfeld die Marschrichtung vor, erklärte aber auch, dass er sich mit der ganz, ganz tollen Aufgabe erst nach dem Spiel gegen den TV Großwallstadt auseinandersetzen wird.

Wie immer vor einem Spiel stand der HBW-Trainer auch vor den zwei „Weihnachts-Spielen“ bei HBW.tv Rede und Antwort. Das Video, in dem Bürkle zu den Spielen Stellung bezieht und vor allem wie die sportlichen Weihnachtsfeiertage für seine Jungs ablaufen werden, gibt es wie immer im nachfolgenden Video.

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